Green Hill Toons Motiv 43

Beschreibung:

Frohe Weihnachten – mit Lohengrin…

Motiv Nr. 43

Lohengrin, verkleidet und unterwegs als Nikolaus mit seinem Zugtier, dem Schwan, der am zum Schlitten umgebauten Nachen angespannt ist, stellt den Mittelpunkt dieser Weihnachtskarte dar.
Neugierig fragt der Schwan nach seinem Geschenk und Lohengrin antwortet mit der wohlbekannten Floskel „Nie sollst du mich befragen!“. Am Himmel halten Engelchen Säcke mit den hochbegehrten Festspielkarten bereit. Einer schüttet seinen Sack aus, um es „schneien“ zu lassen. Ein Wegweiser zeigt schon einmal den Weg von der Schelde aus zum Roten Main. Im Vordergrund, rechts von den Christrosen sind neben diversen Weihnachtsleckereien verschiedene Geschenke im Schnee zu erkennen: eine neue Krone für König Heinrich, ein Frage- und Antwortspiel für Elsa, ein Megaphon für den Heerrufer und ein Fläschchen Ungarnwut-Wein für Friedrich von Telramund. Im, bzw. am Schlittennachen, befinden sich eine Rute für (die unartige) Ortrud und ein deutsches Schwert für deutsches Land.
Der Nikolaus selbst schaut im Hintergrund dem Treiben grimmig zu. Ist er doch durch Lohengrins Aktivitäten arbeitslos geworden. Daneben grinst ein Ritter-Schneemann dem Gespann zu. Auf seinem Schild trägt er das Wappen Wolframs von Eschenbach, dem mittelalterlichen Dichter und Minnesänger, der auch „Parzival“ niederschrieb.

leichsetzen kann.

Genauso wie bei „Rumpelstilzchen“ ist zunächst auch nicht der Name von „Lohengrin“ bekannt. Beides sind Geheimnisse um Namen, die, wenn sie denn genannt werden, zu einer bestimmten Konsequenz führen werden.
Das „Hässliche Entlein“ schließlich entpuppt sich nur wenig später dann als stolzer Schwan von Lohengrin. Fast der Verwandlung gleich, wo sich der Schwan dann wieder in Gottfried, Elsas Bruder zurückverwandelt.

Solche Gedanken könnte der Meister bei der Lektüre von „Grimms Märchen“ gehabt haben und sie dann für seine Opern, mehr oder weniger, notiert und dann verwendet haben. Jedenfalls zeigt das Motiv einen gut gelaunten Richard, der sich in seinem Herrensessel räkelt und der auch noch andere Quellen in Bücherform um sich herumliegen hat.
Germanische Götter- und Heldensagen aus der Edda, Wolfram von Eschenbach mit seinen Minneliedern und Dichtungen, das Werk „Parzival“ selbst sowie Heines „Memoiren des Herren von Schnabelewobski“, aus dem ja unter anderem die Anregung zum „Fliegenden Holländer“ stammt.
Vielleicht sorgte ja auch die richtige Weinsorte für so manchen Gedanken oder eine Verbindung? Der Kopf von Liszt, hier als Bücherbeschwerer und Kerzenständer missbraucht, schaut jedenfalls ziemlich skeptisch auf die Szene drein.


Format wählbar: 30x40cm oder 50x70cm

GHT Motiv 43



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